Philosophie 2.0: Schwule, Nazis, Kinder - Über Diskriminierung und Unterschiede Worum geht es? Mit dem Begriff 'Diskriminierung' kann jeder etwas anfangen. Wir sind uns bewusst, dass das Recht auf Gleichberechtigung im Grundgesetz verankert ist, und wissen, wer dennoch besonders oft von Diskriminierung betroffen ist. Anstatt jedoch bekannte Inhalte nur zu wiederholen, kann man neue Fragen stellen: Was sind Unterscheidungen? Führen sie notwendig zu Diskriminierung? Und wer diskriminiert wann? Es soll also angeregt werden, Selbstverständliches zu beleuchten, um wachsamer und differenzierter durch den Alltag gehen zu können. Wer steckt dahinter? Das Projekt Philosophie 2.0 ist eine Kooperation und Experiment zweier PhilosophiestudentInnen und eines Gestalters. Mit Animation, Schrift und Stimme ausgestattet soll die Philosophie aus dem akademischen Elfenbeinturm geholt werden und einen frischen Platz zur Diskussion eröffnen. Philosophiegeschichtliches Wissen und feste Antworten können zwar geschluckt und aufgenommen werden - das ist aber ziemlich passiv. Stattdessen wollen wir dem breiten Publikum philosophische Denkweise vermitteln: indem gängige Alltagskonzepte hinterfragt, Begriffe geprüft und Analogien zu Hilfe genommen werden. Frauen mit Röcken und Männer in Hosen? Mit der Verwendung klassischer männlicher und weiblicher Piktogramme wollen wir keiner binären Geschlechterfestschreibungen zuarbeiten. Da vermeintlich neutrale Darstellungen aber zumeist männlich gedeutet werden (s. Bezeichnung von Figuren als „Männchen“), sollten auch Frauen im Video sichtbar gemacht werden. Credits: Regie & Produktion: Maria Scholze Text: Florian Krockert Regie & Animation: Tobias S. Hoffmann Stimme: Jasmin Reich Musik: Matija Strnisa Ton Effekte: Vensan Mazmanyan
