Auf der Wellen Spiegel schwimmt der Kahn, <br />Alte Burgen ragen himmelan, <br />Tannenwälder rauschen geistergleich, <br />Und das Herz im Busen wird uns weich. <br /> <br />Denn der Menschen Werk sinken all', <br />Wo ist Turm, wo Pforte, wo der Wall, <br />Wo sie selbst, die Starken, erzgeschirmt, <br />Die in Krieg und Jagden hingestürmt? <br />Wo? Wo? <br /> <br />Trauriges Gestrüppe wuchert fort, <br />Während frommer Sage Kraft verdorrt: <br />Und im kleinen Kahne wird uns bang, <br />Wellen drohn wie Zeiten Untergang. <br /> <br />Ángel Carranza, barítono-bajo <br />Andrea Mellia, piano
