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"Selbstbedienungsaffäre" in Spanien: Banker müssen Millionen zahlen

2014-10-16 2 Dailymotion

Die sogenannte “Selbstbedienungsaffäre” um zwei spanische Großbanken kommt zwei frühere Chefs der Geldinstitute teuer zu stehen.<br /><br />Gegen Rodrigo Rato und Miguel Blesa verhängte ein Gericht in Madrid Garantiezahlungen von drei Millionen und 16 Millionen Euro.<br /><br />Sie werden offiziell beschuldigt, mit “schwarzen” Kreditkarten der Banken Bankia und Caja Madrid rund 15 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschleust zu haben.<br /><br />In den Skandal sind laut spanischen Medien insgesamt 86 Personen verwickelt.<br /><br />Die Großbank Bankia war 2012 verstaatlicht worden und hatte im selben Jahr einen Verlust von 19 Milliarden Euro verbucht.<br /><br />Der aktuelle Bankia-Chef José Ignacio Goirigolzarri erklärte:<br /><br />“Als die Gemeinschaft, die wir darstellen, wollen wir eine deutliche Botschaft vermitteln. Diese Vorgänge gehören der Vergangenheit an. Unsere Zukunft, also die Zukunft der Bankia-Bank, ist eine sehr positive Zukunft.”<br /><br />Vor dem Gericht protestierten empörte Bankkunden gegen den Kreditkartenskandal. Sie stellen vor allem Rodrigo Rato als früheren spanischen Wirtschaftsminister und Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) an den Pranger.<br /><br />Die schwere Bankia-Krise war mit dafür verantwortlich, dass Spanien ein europäisches Rettungspaket für die Banken über 41 Milliarden Euro beantragte.

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