Internationale Experten haben die Bergung von Wrackteilen an der Absturzstelle des verunglückten malaysischen Passagierflugzeugs MH17 in der Ostukraine wieder aufgenommen.<br /><br />Die Bergung in dem von prorussischen Separatisten kontrollierten<br />Gebiet Donbass zieht sich seit vier Monaten hin und musste wegen Kampfhandlungen mehrfach unterbrochen werden. <br /><br />Russland weist Vorwürfe der Ukraine zurück, die Separatisten hätten die Boeing mit einer russischen Rakete abgeschossen.<br /><br />Das russische Staatsfernsehen präsentierte offensichtlich gefälschte Satellitenaufnahmen vom Tag des Absturzes. <br /><br />Sie sollen den Abschuss von MH17 durch einen Kampfjet belegen.<br /><br />Zahlreiche Internetblogger entlarvten das fehlerhafte Material als Propaganda.<br /><br />Auch der Untersuchungskommission in den Niederlanden liegen bislang keine Hinweise auf ein anderes Flugzeug vor. <br /><br />Alle 298 Menschen an Bord des Fluges MH17 kamen am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Malaysia ums Leben, fast 200 von ihnen waren Niederländer.
