Vor den Augen vieler Moslems findet auch die neue Ausgabe von Charlie Hebdo wenig Gnade.<br /><br /> Kein Wunder, schließlich ist auf der Titelseite wiederum Religionsgründer Mohammed zu sehen – etwas, das die Satirezeitschrift in islamischen Kreisen schon früher unbeliebt gemacht hat.<br /><br /> “Wir haben Meinungsfreiheit, ich also auch”, sagt diese Frau in Paris. “Ich bin gegen das, was Charlie Hebdo macht, weil es gegen Mohammed geht, der uns sehr<br />heilig ist. Sie können gegen meinen Vater sein, meine Mutter, meine Kinder, aber nicht gegen Mohammed, das ist nicht gut.”<br /><br /> “Wir haben alle das Recht auf Humor, auf Karikaturen”, sagt dagegen eine Frau algerischer Abstammung in einem Pariser Vorort. “Warum sollten wir uns das Lachen versagen?”<br /><br /> Irans Regierung hat das “Charlie-Hebdo”-Titelbild als provokativ und verletzend verurteilt, dazu auch noch als Missbrauch der Pressefreiheit.<br /><br /> Gegen den Anschlag letzte Woche in Paris hatte sich Iran aber ebenso gestellt.<br /><br /> Im Gazastreifen, einem der beiden Paläst