Rund 1400 geladene Gäste haben im Rahmen eines Staatsaktes im Berliner Dom Abschied vom ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker genommen. Das Zeremoniell wird nur für die herausragendsten Persönlichkeiten angeordnet.<br /><br /> Während seiner zehn Jahre als Staatschef habe Weizsäcker maßgeblich neues internationales Vertrauen in Deutschland geschaffen, so die Redner übereinstimmend. Die<br />Grünen-Vizepräsidentin des Bundestags, Antje Vollmer, nannte Weizsäcker “einen Glücksfall der Geschichte”.<br /><br /> Der später promovierte Jurist besuchte auch Vorlesungen in Frankreich und Großbritannien, wurde dann aber eingezogen und war als Soldat während des zweiten Weltkriegs unter anderem am Polenfeldzug beteiligt. <br /><br /> Er starb am 31. Januar im Alter von 94 Jahren.
