Italiens Parlament hat ein neues Wahlrecht beschlossen.<br /><br /> Es verschafft bei einer Wahl der stärksten Partei eine viel größere Mehrheit im Parlament, als sie den Stimmen nach hätte.<br /><br /> Die Opposition boykottierte die Abstimmung, mit der der sozialdemokratische Regierungschef Matteo Renzi ein wichtiges Vorhaben umsetzte.<br /><br /> Impegno mantenuto, promessa rispettata. L’Italia ha bisogno di chi non dice sempre no. Avanti, con umiltà e coraggio. È #lavoltabuona— Matteo Renzi (@matteorenzi) May 4, 2015<br /><br /> Auch in seiner eigenen Partei war das Vorhaben aber umstritten; etliche seiner Abgeordneten stimmten dagegen.<br /><br /> Das Gesetz soll in Italiens Politik für stabilere Verhältnisse sorgen; in den letzten<br />vier Jahren hatte das Land vier Regierungen.<br /><br /> Die Regierung wirbt damit, dass man künftig am Tag nach einer Wahl wisse, wer gewonnen habe – statt dass erst wie früher lange Koalitionsgespräche begännen.<br /><br /> Bekommt die stärkste Partei in Zukunft mindestens vierzig Prozent der Stimmen,<br />ist ihr in der Ab
