Absurd hat Griechenlands Regierungschef die Forderungen der Geldgeber erst am Freitag genannt<br /><br /> Sein Finanzminister sagte jetzt zudem, solche Vorschläge mache nur, wer gar keine Einigung wolle.<br /><br /> Klar ist: Für eine linksgeführte Regierung sind die sozialen Einschnitte, die sie durchsetzen soll, kaum zu vertreten.<br /><br /> Die griechische Durchschnittsfamilie habe in der Krise vierzig Prozent ihres Einkommens verloren, manche auch noch mehr, sagt der Wirtschaftsforscher Napoleon Maravegias.<br /><br /> Damit sei klar, das keine griechische Partei oder Regierung die Leute davon überzeugen könne, dass weitere Sparmaßnahmen die Lösung ihrer Probleme seien.<br /><br /> Zu solchen Sparmaßnahmen gehört eine höhere Mehrwertsteuer zum Beispiel auf Strom.<br /><br /> Hier zum Beispiel soll Griechenland das Geld auftreiben, das die Geldgeber im Gegenzug für weitere Hilfen erst einmal im Staatshaushalt sehen wollen.<br /><br /> “Das hat eine Dominowirkung, die meisten anderen Preise werden auch steigen”, sagt ein Mann in der Hauptstadt Athen.
