In Athen ist bislang der befürchtete Panik-Ansturm auf Banken und Geldautomaten ausgeblieben. Dennoch wächst die Unsicherheit in der griechischen Bevölkerung. Obwohl die Eurogruppe die Verlängerung des Hilfsprogramms über den 30. Juni hinaus ablehnte, beschloss das Parlament in Athen für den 5. Juli ein Referendum über das von den Geldgebern vorgelegte Spar- und Reformpaket.<br /><br /> Unter vielen Griechen in Athen herrscht Verunsicherung:<br /><br /> “Sie werfen uns den Ball zurück. Wofür soll ich stimmen? “Ja” bedeutet harte Maßnahmen, die uns in die Armut führen. Mit “Nein” zu stimmen bedeutet Unsicherheit. Kommt die rachme zurück? Und was passiert als nächstes?”<br /><br /> “Jetzt stehen wir am Rande des Abgrunds. Die Rückkehr zur Drachme ist eine Option mit unbekannten Folgen und einer ungewissen Dauer.” <br /><br /> “Das Referendum wäre okay, wenn der Ministerpräsident im Hinterkopf einen Plan B zum Verlassen der Eurozone hätte. Sonst ist die Stimmabgabe ohne Wert.”<br /><br /> Vor der Festlegung der Volksabstimmung hatten sic
