Reinhard Mey - Sommermorgen 1980 <br /> <br />Durchs off'ne Fenster dringt der Tag ins Zimmer <br />Und Morgenlicht durchflutet schon den Raum <br />Ich spür' dich neben mir, du schläfst noch immer <br />Und suchst ihn festzuhalten, deinen Traum <br />Wie gerne hab' ich es, neben dir geborgen <br />Noch nachzudenken über dich und mich <br />Wie gerne mag ich die hellen Sommermorgen <br />Wie lieb' ich dich <br /> <br />Deutlicher hör', ich jetzt schon vor dem Hause <br />Stimmen, Strassengeräusche, Autotür'n <br />Verstrichen ist die stille Atempause <br />Du regst dich, als scheinst du es auch zu spür'n <br />Und blinzelst zu mir mit verschlaf'nem Lachen <br />Ich warte auf den Blick allmorgendlich <br />Wie gerne spür ich dich neben mir erwachen <br />Wie lieb ich Dich <br /> <br />Wie hastig geht die Zeit spät am Tage <br />Komm einen Augenblick noch nah zu mir <br />Wann sag' ich, wenn ich es dir jetzt nicht sage <br />Dass ich glücklich bin mit dir <br />Von deiner Wärme, deinem Rat umgeben <br />Von deiner Zärtlichkeit; wann sage ich <br />Wie gut es ist, an deiner Seite zu leben <br />Wie lieb' ich dich